Ein Werk des Bildermachers Jürg Kaufmann (Les Voiles de St. Tropez) ©Jürg Kaufmann

Bildermacher Jürg Kaufmann - Yachten, Menschen und Natur

Lifestyle

11/02/2022 - 13:22
advertising

Was haben Luca Bassani, Brad Butterworth, Marie Tabarly und Germàn Frers gemeinsam? Sie alle (und noch viele mehr) wurden im Rahmen der Wave-Portraitserie von Jürg Kaufmann abgelichtet. Als Konstante der Bilder stehen der schwarze Hintergrund und die Beleuchtung. Die Portraitierten sind alles Persönlichkeiten, die es als Sportler oder als Unternehmer im nautischen Bereich zu etwas gebracht haben oder bei denen das Element Wasser eine tragende Rolle im Leben spielt. Das widerspiegelt sich in den Gesichtern, die Geschichten erzählen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, aber ein Blick sagt alles. Nicht umsonst gelten die Augen als Spiegel der Seele.

seine eigene Geschichte der Entstehung. Doch alles was zählt, ist der Moment, in dem er abdrückt und den Gesichtsausdruck festhält. Man kann in diesen Gesichtern wie in Büchern lesen. Das Wesen eines jeden Einzelnen hat die Physiognomie geformt, Lebensereignisse haben sich eingegraben und sichtbare Spuren in Form von Lach- oder Sorgenfalten hinterlassen. Es geht Kaufmann nicht darum, Vergleichsbilder zu schaffen, um einen zeitlichen Prozess abzubilden. Die Idee ist einen Status Quo zu fixieren. Ähnlich wie in der Geschichte die Bedeutung der Portraitmalerei mit dem Interesse an individuellen Physiognomien zur gleichen Zeit au am wie das Interesse an Lebensgeschichten und Erfahrungen einzelner Individuen, sollen auch die Wave-Portraits Zeitzeugen sein. Ihre Aufgabe ist es, Gesichtszüge aufzuzeichnen, um sie für die Nachwelt zu bewahren.

Es liegt im Auge des Betrachters, ein Gesicht sympathisch oder unsympathisch zu finden. Menschen lernen bereits im Säuglingsalter, andere Menschen an der Physiognomie wiederzuerkennen – eine Art von Überlebensreflex, um Freund und Feind unterscheiden zu können. Doch so weit soll die Wave-Porträtserie nicht gehen. Die meist bekannten Namen der Abgebildeten sollen neugierig machen, ihnen einmal ganz intensiv ins Gesicht zu blicken und sie mit Muse zu studieren. Etwas, wofür man im richtigen Leben fast nie die Gelegenheit dazu hat. Oder wenn, dann verbietet es der Anstand, jemandem so unverhohlen ins Gesicht zu blicken.

Auf alle Fälle war und ist das Fotografieren spannend, weil immer wieder neu und anders. Es entsteht eine spezielle Situation zwischen den beiden Protagonisten, zwischen der zu porträtierenden Person und dem Fotografen. Das „Fotoobjekt“ muss nicht bloss in die Linse blicken. Es offenbart sich geichzeitig dem Menschen hinter der Kamera, der diesen besonderen Moment mit ihm teilt. Nur wer sich öffnet und die Seele aufs Gesicht lässt, darf ein gutes Bild erwarten. Da ist Mut nötig, um sich auf dieses feine Spiel einzulassen – doch das Resultat kann sich sehen lassen.

DIE LIEBE ZUM SEGELN
Als aktiver Wassersportler wurde Kaufmann schon früh vom Segelvirus befallen. Es war seine erste Liebe – und die dauert das ganze Leben. Erste erfolgreiche Fotostrecken über Regatten, Klassik- oder HighTech-Yachten ebneten ihm den Weg zu seiner Passion, zu seinem zweiten Beruf. Nach einer Auszeit beschloss der Unternehmensberater Kaufmann, seine Liebe zur Fotografie zur Berufung zu machen. Als Match Race Umpire wusste er sich taktisch clever so zu positionieren, um bei einer Regatta den entscheidenden Moment festhalten zu können.

Dieser einzige, magische Moment ist es, der ihn immer mehr und mehr fasziniert. Nach zehn intensiven Regattajahren setzt er seinen fotografischen Schwerpunkt neu auf zeitlose Bilder. In der Bilderflut von Facebook, Instagram & Co. ist die Halbwertszeit von Fotos extrem verkürzt worden. Zwei Sekunden höchstens schenken wir einem Bild, dann klicken wir weiter und haben es mit dem nächsten Klick schon wieder vergessen. Es sind nur wenige Bilder, die uns innehalten lassen, die sich in unser Gedächtnis einprägen, die wir am liebsten einrahmen möchten.

DIE MACHT DER NATUR
Neben kommerziellen Aufnahmen für Werbung und Verlage widmet sich Kaufmann auch eigenen Projekten. „Glacier“ ist eine Herzensangelegenheit für den Outdoor-Chronist. Von den Wellenbergen in die Schneeberge – Wasser in gefrorener Form übt eine spezielle Faszination aus, gepaart mit der felsigen Monumentalarchitektur der Natur. Doch diese Motive bekommt man nicht einfach so vor die Linse. Allein oder mit einem Bergführer macht sich Jürg auf die Suche nach zeitlosen Bergansichten und dokumentiert gleichzeitig die Zerbrechlichkeit einstiger mächtiger Gletschergebiete. Kaufmann ist auch zur Stelle, wenn sich die Natur von ihrer gewaltigen Seite zeigt. Kündigt sich ein Atlantiksturm an, trifft man den Bilderjäger in Nazaré, wo sich der Meeresboden gegen die portugiesische Küste hin sich in einen verengenden Canyon vertieft. Dort, im Eldorado der Extremsurfer, brechen titanische Wellenmonster mit brachialer Wucht – ein Naturspektakel so richtig nach dem Geschmack von JK.

FINE ART PRINTS
Im Laufe der Jahre hat Jürg Kaufmann ein Bildarchiv der Extraklasse zusammengetragen. Das Schöne an diesem Bilderschatz: Ausgewählte Fotomotive lassen sich als Fine Art Prints bei Go4image ordern. Auf erstklassiges Papier gedruckt und signiert, sind die gerahmten Bilder eine echte Augenweide für Privat- oder Geschäftsräume. Wer sich das live anschauen möchte, kann dies z.B. im Hotel Bad Horn am Bodensee in schönstem Ambiente machen – und demnächst auch in zwei weiteren Hotels in St. Moritz.Weiter sind die Yacht- und Naturfotogtafien von JK in immer mehr privaten Sammlungen und Domizilen vertreten. Neuster, aber sicher noch nicht letzter Coup: JK Bilder schmücken die 190-Meter-Superluxusyacht Evrima der Ritz Carlton Yacht Collection. More to come!

www.juergkaufmann.com
www.nauticlegends.club

advertising
PREVIOS POST
Erste Charterflotte mit ausschließlich elektrische Motoryachten
NEXT POST
Die erste ihrer Art