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Avila Ribs und Suzuki: Rekord ab Stange

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Avila Ribs und Suzuki: Rekord ab Stange
Avila Ribs und Suzuki: Rekord ab Stange

Einen Geschwindigkeitsrekord auf dem Wasser zu brechen ist etwas für absolute Profis, welche in der Regel anspruchsvolle HiTechnologien einsetzen, die für Otto Normalverbraucher ausser Reichweite liegen. Aber es geht auch anders. Das beweist der neue Motorboot-Rekord, der letzten Sommer aufgestellt wurde. Für die 1’161 Seemeilen zwischen Monte-Carlo und Venedig liegt jetzt die aktuelle Bestmarke (für Boote bis 30 Fuss) bei 29 Stunden 45 Minuten und 39 Sekunden. Aufgestellt von einem serienmässigen RIB mit Suzuki-Standardmotorisierung.

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Das Rekord-RIB „Tuono“ (Donner) Type 9 war 3 Stunden schneller als der bisherige Profi-Rekordhalter Fabio Buzzi (siehe auch WAVE Nr. 29) mit seinem speziellen Kabinen-Militärboot FB Riverina, angetrieben von zwei Powertrains mit total 700 PS. Mit lediglich 400, also 300 PS weniger, ging das Serien-RIB der Avila-Werft an den Start. Ausser einer Tankmodifikation und zusätzlicher Raymarine-Elektronik handelte es sich dabei um ein Modell ab Stange. Und genauso normal waren die beiden Suzuki-Ausseborder inkl. Standardpropeller.

Ebenfalls ganz normale Wassersportler: die drei Gentlemen-Driver Gianluca Chiari, der erfahrene Franco Chiari (fast schon 70-jährig)und Alberto Bonin fuhren Tag und Nacht im offenen Schlauchboot rund um den Stiefel. Am Stiefelabsatz gab es einen Tankstopp von wenigen Minuten, dann ging es weiter. Ihr Rekordgefährt ist ein RIB (Rigid Inflatable Boat, Schlauchboot mit starrem Rumpf) der Firma Avila, Modell Tuono Type 9. Das 8,85 m lange und 2,84 m breite Schlauchboot wird von der Avila-Werft in Lomagna produziert. Avila ist für seine militärischen RIBs bekannt und diese Erfahrung wird ebenfalls mitgeholfen haben, den alten Rekord zu brechen. Angetrieben wurde das Tuono-Modell von zwei Suzuki DF200AP 4-Takt-Aussenbord-motoren mit insgesamt 400 PS, die den Rekordbrecher auf der Umrundung Italiens von Westen nach Osten mit durchschnittlich 39,02 Knoten (72,26 km/h) durch und über die Wellen jagten. 

 

Weniger tanken – leichter und schneller wieder auf Rekordfahrt

Die Gebrüder und Avila-Firmeninhaber Marco und Angelo Sala waren Teil des Shore Teams. Dank Trackingsystem und Satellitenverbindung konnte sie den Boxenstopp im kalabrischen Rocella Ionica optimieren. „Wir waren erstaunt, wie wenig Treibstoff wir für das erste Teilstück benötigten. So entschlossen wir uns, in Rocella weniger als vorgesehen zu tanken. Da die Tuono Type 9 auf dem letzten Stück jedoch mit höheren Wellen zu kämpfen hatte, wären ein paar Liter mehr als Reserve nicht schlecht gewesen. Aber es hat trotzdem gereicht!“ In der Tat genügten total 3’306 Liter für die 1'161 zurückgelegten Meilen – bei fast permanentem Vollgas und einem aussergewöhnlich hohen Gewicht bei voll getanktem Boot ein erstaunlich spar-samer Konsum. „Wir haben uns überlegt, unterwegs sogar die Propeller auszuwechseln und der unterschiedlichen Benzinlast anzupassen,“ erklärte Angelo Sala bei der Ankunf in Venezia, “doch diese Optimierung hätte Zeit gekostet und die Standardkonfiguration hat sich als wirkunsgvoll erwiesen.“ 

Bei Avila schwört man auf die Suzuki-Antriebe, da diese das beste Gewicht/Leistungsverhältnis mitbringen. Dank der Lean Burn Technologie und dem ständigen Zuführen des genau benötigten Luft/Kraftstoffgemisches liefen die beiden Suzuki-Aussenborder problemlos fast 30 Stunden ununterbrochen auf Höchstleistung. Ein Bravo dem ganzen Team, den Suzuki-Motoren und dem Avila-Rib Tuono. Man darf gespannt sein, ob sich Altmeister Fabio Buzzi diesen Rekord wieder zurückholen möchte…

www.avila.it

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