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SALONE NAUTICO GENOVA - Grande Genova, es lebe das Made in Italy

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SALONE NAUTICO GENOVA - Grande Genova, es lebe das Made in Italy

Genuas Bürgermeister Marco Bucci zeigte sich sichtlich erfreut, dass sich seine Stadt in bester Laune zeigen konnte. Der Brückeneinsturz sass noch vielen in den Knochen, doch weder kam es zu einem Verkehrschaos, noch gab es Absagen oder Besucherschwund aufgrund der tragischen Ereignisse vom 14. August. Organisator UCINA und die italienische Handelsagentur ICE haben im Vorfeld eine tadellose Arbeit geleistet und wurden mit den aktuellen Erfolgszahlen belohnt.

Und Genua blickt nach vorne, diese 58. Edition sollte auch demonstrieren, dass die Hafenstadt zuversichtlich in die Zukunft blickt. Stararchitekt Renzo Piani hat bereits Pläne für eine neue Brücke, die eingeladene Presse (150 Berichterstatter aus 27 Ländern) wird das Terrain vorbereiten für eine noch erfolgreicheren 59. Salon im 2019. Mit 62 neuen Ausstellern (darunter auch Nautor Swan, die mit ihren Yachten wieder nach Genua zurückgekehrt sind), zeigt das neue Konzept bereits seine Wirkung. Die Ausstellungsfläche zu Land und auf dem Wasser wurde auf 200'000 Quadratmeter erhöht, Reserven könnten noch frei gemacht werden.

Nach Cannes und Genua darf man das erfreuliche Fazit ziehen, dass sich die nautische Branche wieder im Aufwind befindet. Ein Besuch Genuas ist auf alle Fälle zu empfehlen, mit der Alptransit ist das Mittelmeer ja ein wenig näher an die Schweiz gerückt. Und wer nach einem Messerundgang noch fit genug ist, sollte sich eine Stadtführung gönnen und die herrschaftlichen Familienpaläste, die Rolli, besichtigen. Die unter Unesco-Schutz stehenden Bauwerke zeugen noch heute von der Handelsblüte der „Superba“, der stolzen Stadt Genuas, deren Glanz in der Vergangenheit doch etwas gebröckelt hat. Aber mit der typisch italienischen Kreativität, Innovationsgeist und Lebensfreude stieg die ligurische Stadt über die letzten Jahre wie ein Phönix aus der Asche auf – bereit für neue Höhenflüge.