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Auftakt zum Match race Germany: Vier Teams vorne, Titelverteidiger Monnin optimal gestartet

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Der Startschuss zum 21. Match Race Germany ist am Donnerstag auf dem Bodensee gefallen.

Der Startschuss zum 21. Match Race Germany ist am Donnerstag auf dem Bodensee gefallen.  Zum Auftakt des Deutschen Grand Prix der internationalen Match Race Super League konnten vor Langenargen bis zum späten Donnerstagnachmittag 12 der 66 Vorrunden-Duelle absolviert werden, bevor der Wind ausblieb.

Das österreichische Team Segelmanufactur Trippolt mit Skipper Max Trippolt, das slowenische Lumba Match Race Team von Dejan Presen, Lukasz Wosinkis polnisches Buzz Sailing Team und Maxime Mesnils französische Mannschaft Match in Black by Normandie Elite Team haben ihre Serien mit jeweils zwei Siegen in drei Begegnungen erfolgreich eröffnet. Alle vier Crews verloren aber auch jeweils ein Match. Mit einer schwarzen Serie dagegen stiegen der ehemalige America's-Cup-Halbfinalist und zwölfmalige Eissegel-Weltmeister Karol Jablonski und seine Crew in den deutschen Klassiker ein. Der Match-Race-Germany-Sieger von 2016 verlor dreimal in Folge und trägt zunächst überraschend die Rote Laterne des Schlusslichts im Heck. Die erste Niederlage hatte Jablonski im Duell gegen den im vergangenen Jahr viertplatzierten Österreicher Max Trippolt kassiert. Der Österreicher hatte vor dem Auftakt-Duell auf die Frage, wie er mit dem bekannt angriffslustigen Segelstil Jablonskis umgehen werde, gesagt: „Einfach schneller segeln." Und das tat er dann auch.

Das einzige deutsche Team Vmax Yachting um den Hamburger Skipper Max Gurgel konnte sein erstes und bislang einziges Duell gegen das slowenische Team Bakista auf ähnliche Weise gewinnen.  „Wir waren auf dem Kurs einfach schneller", sagte der im vergangenen Jahr bei seiner Match-Race-Germany-Premiere drittplatzierte Skipper vom Hamburger Segel-Club.

Auch der Schweizer Titelverteidiger Eric Monnin und sein Albert Riele Swiss Team setzten sich in ihrem ersten Match gegen das portugiesische Team von Afonso Leite durch. Monnin berichtete selbstkritisch: „Wir waren am Start etwas zu spät dran. Unsere Gegner hatten die bessere Seite. Doch dann ist uns das Comeback gelungen und wir konnten das Rennen schließlich mit etwa einem halben Kursschenkel Vorsprung beenden. Erfahrung macht sich auf diesen großen Booten in diesen leichten Winden schon sehr bezahlt." Ebenfalls einen Siegpunkt bei keiner Niederlage konnte Vladimir Lipavskis Team Ost Legal Sailing in leichten Winden zwischen vier und sechs Knoten seinem Match-Race-Germany-Konto hinzufügen.    Die „Round Robin"-Vorrunde der zwölf teilnehmenden Teams aus neun Ländern, in der jede Mannschaft einmal auf jede andere trifft, sollte am Freitag, spätestens jedoch am Samstag beendet werden – so das Ziel von Wettfahrtleiter Rudi Magg und seinem Team vom Yacht-Club Langenargen. Deutschlands bekannteste Duellsegel-Regatta wird am Freitagmorgen ab 9 Uhr fortgesetzt und endet am Pfingstmontag mit dem Finale und der Siegerehrung im Langenargener Gondelhafen, wo über Pfingsten täglich ein großes Infotainment-Programm der Regatta-Partner, ein sportliches Familienfest mit viel Wassersport und Parties am Abend mit bekannten Bands aus der Region bei freiem Eintritt Zehntausende Zuschauer begeistern.