Venedig: Die Bootsmesse kehrt mit ihrer siebten Ausgabe zurück

01/04/2026 - 16:50 in Service by Press Mare

Vom 27. bis 31. Mai 2026 wird das Arsenal von Venedig erneut zum Zentrum der internationalen Yachting-Branche mit der siebten Ausgabe der Salone Nautico di Venezia. Die Veranstaltung, gefördert von der Stadt Venedig und organisiert von Vela Spa in Zusammenarbeit mit der Italienischen Marine, bestätigt ihre Rolle als Plattform für den Dialog zwischen Industrie, Institutionen und Markt und stärkt die historische Verbindung der Lagunenstadt zur maritimen Kultur.

Die im Ca’ Farsetti präsentierte Messe positioniert sich als fester Termin im nautischen Kalender, mit wachsenden Zahlen und einer zunehmend internationalen Ausrichtung. Erwartet werden rund 300 Boote, davon 240 im Wasser, sowie 270 Aussteller, verteilt auf ein Wasserareal von 55.000 Quadratmetern, über 1.100 laufende Meter Steganlagen und 30.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zwischen Außenbereichen und den historischen Tese-Hallen.

Die Uferpromenade des Arsenals wird große Yachten und wichtige Premieren beherbergen, darunter der diesel-elektrische Explorer Numarine 30XP, die 25 Meter lange AB80 und die sportliche Superyacht AB95 der Next Yacht Group sowie die Pershing GTX70 und die Ferretti 670. Ebenfalls im Wasser zu sehen sind der Power-Katamaran Sunreef 70 und die Italienpremiere der Beneteau Gran Turismo 50 sowie Modelle wie die Invictus ST550 und die Pearl 63.

Zu den Neuheiten zählen die Weltpremiere der Say Carbon 32, das Debüt der Greenline 42 und der Katamaran Calita von Biondi Yacht. Im Segelbereich ist die internationale Präsenz breit aufgestellt, mit Einheiten wie der Elba 45 von Fountaine Pajot, dem Katamaran 11.70 von Seawinds sowie Modellen von Excess, Bali Cat Space, Lagoon 38 und dem Flaggschiff Jeanneau 65. Ergänzt wird das Angebot durch Werften wie Grand Soleil, Beneteau, Bavaria und Solaris.

Die Herkunft der Werften aus Italien, Kroatien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und der Türkei unterstreicht die Rolle der Messe als strategischer Hub zwischen Adria, Mittelmeer und Osteuropa und fördert industrielle Beziehungen entlang einer Achse, die Nordostitalien mit dem Balkan und dem Schwarzen Meer verbindet.

Das zentrale Thema der Ausgabe 2026 ist erneut die Nachhaltigkeit, mit besonderem Fokus auf neue Antriebstechnologien. In den Indoor-Bereichen werden elektrische und hybride Systeme, Wasserstofflösungen, Bordelektronik und innovative Materialien zur Reduzierung von Verbrauch und Emissionen präsentiert.

Am Steg P2 stehen Anwendungen für nachhaltige Nautik im Mittelpunkt, darunter die Frauscher x Porsche 790 Spectre, die Omega 7.2 von Helios, der elektrische Katamaran Sun Kiss und CyberCat, ein vollelektrisches Arbeitsboot zur Sammlung von Abfällen im Wasser. In diesem Zusammenhang wird auch das Seabin Project vorgestellt, ein System zur Erfassung von Mikroplastik in Häfen.

Neben der technologischen Innovation würdigt die Messe das traditionelle Bootsbauhandwerk mit dem Wood Village, einem Bereich für Holzboote und historische Bauverfahren, mit edlen Holzarten, traditionellen Kalfatertechniken und originalgetreuen Restaurierungen. Dieses Segment verbindet Handwerkskunst und territoriale Identität innerhalb einer innovationsorientierten Veranstaltung.

Das Ausstellungsangebot wird durch einen Bereich für sogenannte Water Toys ergänzt, ein sich entwickelnder Sektor mit elektrischen Hydrofoils, Unterwasserscootern, Waterbikes und emissionsfreien Lösungen, sowie durch rund fünfzig Veranstaltungen, darunter Konferenzen, Round Tables und technische Treffen zur Blue Economy.

Die Ausgabe 2025 verzeichnete über 30.000 Besucher, mit einem qualifizierten Publikum aus Eignern, Fachleuten und Branchenakteuren, und bestätigte damit einen konstanten Wachstumstrend, der die internationale Positionierung der Messe stärkt.

Die Salone Nautico di Venezia festigt damit ihre Rolle als Plattform für Dialog und Entwicklung in der modernen Yachting-Branche, indem sie Ausstellung, technische Inhalte und Networking in einem Kontext vereint, der maritime Tradition und industrielle Innovation verbindet.

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